11. Gebot: Ein Produkt soll berühren!

Tom Schönherr hätte Dieter Rams‘ zehn Geboten guter Gestaltung noch ein elftes hinzugefügt: die Aufgabe zu Berühren. Anlässlich der Auszeichnung „Red Dot: Design Team of the Year 2018“ sprechen er und Andreas Haug, beide Gründer und Managing Partner von Phoenix Design, über ihre Geschichte, die Macht der Emotionen und Langlebigkeit im Produktdesign. Ein Auszug aus dem WirtschaftsWoche-Interview.

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  • 1 – Interview in der WirtschaftsWoche mit Andreas Haug und Tom Schönherr, Gründer und Managing Partners von Phoenix Design

    1 – Interview in der WirtschaftsWoche mit Andreas Haug und Tom Schönherr, Gründer und Managing Partners von Phoenix Design

    Schwarz, Christopher (2018): 11. Gebot: Ein Produkt soll berühren!, in: WirtschaftsWoche, Ausgabe 27, S. 4-6.

  • 2 – Andreas Haug (li.) und Tom Schönherr (re.), Gründer und Managing Partners von Phoenix Design

    2 – Andreas Haug (li.) und Tom Schönherr (re.), Gründer und Managing Partners von Phoenix Design

"Phoenix Design weist dem Design neue Wege, seit mehr als 30 Jahren, mit Bestsellerentwürfen, die vor allem drei Fragen beantworten: Was brauchen die Menschen? Was wünschen sie sich? Und wovon träumen sie?

Tom Schönherr lacht, dieses jungenhafte, offene Lachen, das übers ganze Gesicht geht. „Hahaha.“ So heißt die Überschrift des Artikels aus der „Süddeutschen Zeitung“, den er vor ein paar Wochen ans Schwarze Brett im Stuttgarter Büro von Phoenix Design geheftet hat. Der habe ihm aus der Seele gesprochen. „Wunderbar“, wie da die neuesten, längst überwunden geglaubten Unarten des Designs aufs Korn genommen würden: der Hang zum Nippes, zum Kitsch, zur forcierten Lustigkeit, zur Pointe um jeden Preis. „Hahaha.“ Also zu all dem, was Schönherr und seinem Büropartner Andreas Haug schon immer ein Graus war im Design: der Firlefanz der verquollenen, unmotivierten Formen, das Schielen nach dem Knalleffekt, nach der großen Geste, die Liebe zum Bluff.

Dafür gab es mal einen Namen, Anfang der Siebzigerjahre, einen, der für Design schlechthin stand: Luigi Colani, der Herr der Schwünge und Schwülste, ein Meister des großen Tamtams, vor allem um die eigene Person. Dagegen war Schönherr geimpft, durch Charakter und frühe Erfahrung. Warum er Designer geworden ist? Weil die Mutter den 13-Jährigen in eine Ausstellung mitgenommen hat ..."

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Das komplette WiWo-Interview im PDF-Download.


Quelle: Schwarz, Christopher (2018): 11. Gebot: Ein Produkt soll berühren!, in: WirtschaftsWoche, Ausgabe 27, S. 4-6.