• Noise Pollution

    Noise Pollution

    Dass die Weltbevölkerung steigt und immer mehr Menschen in die Städte abwandern, ist nichts Neues. Mit der wachsenden Population und Urbanisierung gehen Diskussionen um Umweltverschmutzung, Mobilität und Wohnraum einher. Doch es gibt noch ein weiteres Problem, das bisher zu wenig Beachtung findet: Lärm. Im Rahmen der Phoenix Design Academy berichtet Malvina Krzywinska regelmäßig über Trends und Lösungen.


    29.09.2017
    Was der Lärm mit uns macht

    Die Auswirkungen von Lärm sind deutlich weniger offensichtlich als die von Luft- oder Wasserverschmutzung und können nicht in gleichem Maße sichtbar gemacht werden. Luftpartikel können z.B. in Filtern gefangen werden, sodass der Nutzer die Reinigung direkt erkennen kann. Wasser, das er trinkt, wird gefiltert anders schmecken. Dieses direkte Feedback gibt dem Nutzer das Gefühl, dass das Produkt positiv auf seine Gesundheit und sein Leben einwirkt. Bei Schall ist dies jedoch weitaus schwieriger, die Auswirkungen auf Mensch und Natur allerdings nicht weniger gravierend.

    Denn der Mensch kann sich nicht eigenständig vor dem Schall schützen. Die Ohren sind immer aktiv – selbst, wenn wir es nicht merken. Unterbewusst nehmen wir die akustische Welt um uns herum immer wahr, da wir die Ohren nicht so einfach verschließen können wie die Augen, die Nase und den Mund. Oftmals führt erhöhter Lärm, gerade bei Nacht, zu Stressreaktionen im Körper. Diese wirken sich zunächst nur auf die Psyche des Betroffenen aus, was jedoch auch negative Folgen für den Körper haben kann – in Form von erhöhtem Blutdruck, Kopfschmerzen oder Herz-Kreislauf-Problemen.

    Doch nicht nur wir Menschen, sondern auch die Flora und Fauna werden durch die zunehmende Geräuschkulisse beeinträchtigt. Die natürliche Stille, die die Tiere gewohnt sind, gibt es heutzutage kaum mehr. Mögliche Folgen: Stagnierende Populationen und Flucht der Tiere. Indirekt ist dadurch auch die Pflanzenwelt betroffen – ohne Tiere, die sie befruchten oder vor Schädlingen schützen, besteht die Gefahr, dass nach und nach bestimmte Arten aussterben.


    26.07.2017
    Wellbeing - Die Sehnsucht nach dem Wohlbefinden

    Schon heute zeigt sich ein Wandel im alltäglichen Verhalten: Wegen des stressigen und ambitionierten Lebens, das wir alle kennen, wollen wir Menschen mehr und mehr auf unsere Gesundheit achten. Bisher bedachte man dabei nur eine gesunde Ernährung, Bewegung und eine zufriedenstellende Work-Life-Balance. Mittlerweile entwickeln wir aber auch ein Bewusstsein dafür, wie sich Umweltverschmutzungen auf unsere Gesundheit auswirken. Die Industrie antwortet darauf mit Produkten, die den Einfluss minimieren oder gar eliminieren sollen. Wasser- und Luftfilter werden gegen teils unsichtbare Partikel eingesetzt und geben den Nutzern zumindest ein gutes Gefühl bei Verwendung.

    Die steigende Belastung durch die Geräuschwelt, in der wir leben, wird bisher aber zu wenig beachtet. Es ist ein Thema, welches schwer fassbar ist. Zum einen ist es den Menschen bis heute nicht bewusst, inwiefern Lärm negativ auf sie einwirkt. Zum anderen gibt es keine Partikel, die man fangen kann, und keinen Filter, in dem man sehen kann, ob dort etwas gereinigt wurde.

    Zwar gibt es mit Noise-Cancelling-Kopfhörern schon Produkte, die den Schall ausblenden. Doch was passiert dabei mit uns? Gewöhnen wir uns nicht nur an die Stille? Wird die Welt dann nicht unübersichtlicher? Das Gehör hat wichtige Funktionen. In erster Linie gewährleistet es unsere Orientierung und sorgt dafür, dass wir rechtzeitig vor Gefahren gewarnt werden. Wenn wir diese grundlegenden Funktionen einfach ausschalten – was hat das für Konsequenzen?


    21.06.2017
    Lärm als Problem

    Wenn viele Menschen auf engem Raum nebeneinander wohnen, arbeiten und leben, steigt der Geräuschpegel automatisch an. Geräusche haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Sie verändern unsere Stimmung und beeinträchtigen unsere Gesundheit – teilweise ohne, dass wir es bemerken. Sie umgeben uns tagtäglich und in jeder Lebenssituation. Dieser Strom an akustischen Signalen kann sowohl positiv als auch negativ auf uns wirken. Bewerten wir ihn als negativ, sprechen wir von Lärm.

    Dabei ist die Bewertung situationsbedingt und von persönlichen Faktoren abhängig. Gleichbleibend sind jedoch die Auswirkungen auf den Menschen, welche bis heute weit unterschätzt werden. Vor allem die Dauerbelastung unserer Ohren ist problematisch.

    Im Rahmen der Phoenix Design Academy widmet sich Malvina Krzywinska in ihrer Masterarbeit dem Thema „Noise Pollution“. Sie studiert Transportation and Productdesign advanced an der FH JOANNEUM in Graz/Österreich und berichtet in den nächsten 6 Monaten über die aktuellen Trends in dem Bereich.

    Über die Phoenix Design Academy
     

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